Diese Methode wird zur Behandlung der axillären Hyperhidrose erfolgreich eingesetzt. Zur Vorbereitung der Schweissdrüsenabsaugung wird eine Lösung bestehend aus Kochsalz und Lokalanästhetika eingebracht. Dies sorgt für eine Ausschaltung der Schmerzen und löst die oberen Haustrukturen vom tiefer liegenden Gewebe ab. Danach wird über 2-3 Minischnitte, eine speziell geformte Kanüle eingeführt und mit der Schweissdrüsenabsaugung begonnen. Diese Spezialkanüle besitzt nur Bohrungen an der Oberseite, die zudem nicht verschliffen sind. Dadurch saugt die Kanüle nur nach oben und besitzt eine Art Raspeleffekt. Durch den angelegten Sog werden die Schweissdrüsen entfernt. Die Erfolgsrate nach einer Schweissdrüsenabsaugung beträgt ca. 85 % und kann durch Erweiterungen bzw. Modifikation der Technik bis auf ca. 92 % gesteigert werden.

 

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