Diese Methode wurde vor einigen Jahren in Brasilien entwickelt und hat sich auch in Deutschland erfolgreich etabliert. Verwendet wird ein gereinigter Wirkstoff (Phosphatidylcholin), der aus Sojabohnen gewonnen wird, in Kombination mit Gallensäuren. Nach Injektion des Wirkstoffes in das abzubauende Fettdepot, kommt es innerhalb kurzer Zeit zu einer lokalen Reaktion, mit Rötung, Schwellung und Wärmegefühl. Die Gallensäuren brechen die Membranen der Fettzellen auf, deren Inhalt dann über das Phospahtidylcholin emulgiert wird. Der Abtransport erfolgt dann über das lymphatische System zur Leber, wo es verstoffwechselt wird. Dieser Prozess braucht seine Zeit, so dass Folgeinjektionen im Abstand von Wochen durchgeführt werden. Für ein deutlich sichtbares Ergebnis sind in der Regel 4 bis 5 Behandlungen nötig. Der Vorteil der Fett-Weg-Spritze liegt darin, dass sie leicht ambulant durchgeführt werden kann. Es lassen sich Befunde, bei denen der Aufwand einer Fettabsaugung zu hoch ist, gut damit behandeln. Auch Nachkorrekturen nach einer Fettabsaugung oder eine leichte bis mittlere Cellulite können mit der Fett-Weg-Spritze erfolgreich durchgeführt bzw. behandelt werden.

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