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GYNÄKOMASTIE

Einführung zur Gynäkomastie

Gynäkomastie München: Eine Schwellung der männlichen Brust, die durch eine Gewebszunahme des Drüsenkörpers, des Fettgewebes oder einer Kombination aus beidem bedingt sein kann, bezeichnet man als Gynäkomastie. Als Ursache kommen verschiedene Hormonstörungen (erhöhte Mengen von Östrogen oder reduzierte Mengen von Testosteron in Frage) oder bestimmte Erkrankungen (Schilddrüsenerkrankungen, Leberzirrhose, Niereninsuffizienz) in Frage. Hinter den Hormonstörungen können schwerwiegende Erkrankungen stecken, die durch einen Spezialisten behandelt werden müssen. Es ist daher unbedingt erforderlich vor jeder Therapie die Ursache für die Gynäkomastie genau zu bestimmen.

Methoden der Behandlung der Gynäkomastie

Nach Abklärung der Ursachen kann eine Therapie durch eine Absaugung des überschüssigen Gewebes erfolgen. In einzelnen Fällen muss der Drüsenkörper zusätzlich durch einen kleinen Schnitt entfernt werden.

Bei der Absaugung wird zuerst eine Lösung aus Kochsalz und Lokalanästhetika (Tumeszenzlösung) in das Brustgewebe eingebracht. Dies stellt zum einen sicher, dass der Patient an den zu behandelnden Stellen keine Schmerzen verspürt und es lockert die Gewebestrukturen auf, was das Risiko für Verletzungen reduziert. Der Eingriff selbst wird in Lokalanästhesie mit einem begeleitendem Dämmerschlaf vorgenommen. Die eigentliche Absaugung wird über dünne Kanülen durchgeführt, die auf einem motorbetriebenen Handstück sitzen. Dieses spezielle Handstück versetzt die aufgesetzte Kanüle in feine Schwingungen (ca. 5000 mal/min) und sorgt so für ein absolut gewebsschonendes Vorgehen. Eingeführt werden die Kanülen über kleine ca. 2 cm lange Schnitte, die gut abheilen und so gut wie nicht sichtbar sind. Nach der Operation wird ein spezielles Kompressionsmieder angelegt, das der Patient für mindestens 3 Wochen kontinuierlich tragen muß. Es sorgt dafür, dass sich nach der Operation keine allzu großen Schwellungen bilden und sich die Hautschichten wieder fest aufeinanderlegen. In dieser Zeit muß sich der Patient schonen und darf keinen anstrengenden körperlichen Betätigungen nachgehen.

Ein Therapieerfolg ist bei den Nachkontrolluntersuchungen bereits nach wenigen Tagen deutlich sichtbar, wenn die Schwellungen abgeklungen sind. Eventuell auftretende Blutergüsse vergehen innerhalb der nächsten Tage. Das endgültige Ergebnis ist frühestens nach Ablauf von 4-6 Wochen zu beurteilen.

Die Operation erfolgt ambulant in Lokalanästhesie. Sie dauert ca 1-2 Stunden. Nach der Operation  müssen Sie eine gewissse Zeit unter Beobachtung in der Praxisklinik verbringen. Danach können Sie abgeholt werden oder mit einem Taxi nach Hause fahren. Am Operationstag dürfen Sie nicht Auto fahren.

Risiken und Kontraindikationen

Die Fettabsaugung zur Beseitigung einer Gynäkomastie ist wie jeder chirurgische Eingriff nicht frei von gewissen Risiken. Bei Patienten, die Nieren- oder Leberfunktionsstörungen aufweisen, können die  Tumeszenzlösung nicht gut vertragen. Um gefährdete Patienten nicht zu belasten, werden routinemäßig vorab geeignete Laboruntersuchungen vorgenommen.  In sehr seltenen Fällen wurden Nachblutungen, Thrombosen, Konturunregelmäßigkeiten, Infektionen, Einschränkungen der Berührungsempfindlichkeit beobachtet.

Eine Gynäkomastieoperation wird bei folgenden Patienten nicht durchgeführt werden: Patienten mit: Herz/Kreislaufstörungen, Gerinnungsstörungen, Störungen der Schiklddrüsenfunktion, Störungen der Blutgerinnung, Störungen der Lungenfunktion, Nierenschäden.

Nachbehandlung

Am Tag nach dem Eingriff wird Dr. Thriene eine Kontrolluntersuchung durchführen. Während dieses Besuches, erfolgt ein Verbandswechssel und eine Begutachtung des Ergebnisses. Zur Dokumentation werden Photos aufgenommen. Um den Lymphabfluss zu stimulieren, wird man nach ca. 5 Tagen beginnen, regelmäßig Lymphdrainagen durchzuführen. Eine Abschlußkontrolle mit letzter Photodokumentation erfolgt nach einigen Wochen.

Beispielbilder – Gynäkomastie

Die derzeitige Gesetzeslage verbietet es leider Ihnen an dieser Stelle vorher/nachher Bilder der Behandlungsergebnisse zu zeigen. Vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Beratungstermin unter 089-215 537 02, wenn Sie weitere Fragen zur Behandlung der Gynäkomastie München haben.

Anwendungsgebiet: Männliche Brust

Ziel: Reduktion unerwünschter Fettdepots

Methode: Bei geringer Ausprägung Einsatz der Fettwegspritze. Bei stärkerer Ausprägung wird eine Fettabsaugung empfohlen

Dauer der Behandlung: Fettwegspritze ca 60 Minuten, Fettabsaugung ca 1,5 – 2 Stunden

Haltbarkeit des Ergebnisses: Bei Einhaltung venünftiger Ernährungsgewohnheiten mehrere Jahre bis lebenslang

Gesellschaftsfähig: Nach ca. 1 Woche

Schmerzen: Gering, da Eingriff ein Lokalanästhesie durchgeführt wird (Absaugung)

Nebenwirkungen

Kosten*: Je nach Aufwand und größer der Region; Fettwegspritze ab 260 Euro, Fettabsaugung ab 2600 Euro

*Die Abrechnung der Leistungen erfolgt nach den Gebührenziffern der GOÄ. Die angegebenen Preise dienen als Orientierungshilfe.

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